Wenn du dich selbst nicht mehr spürst
Es gibt Phasen im Leben, in denen Frauen sagen: „Ich funktioniere nur noch, aber ich spüre mich selbst nicht mehr richtig.“
Dieses Gefühl kann sehr verunsichernd sein. Entscheidungen fallen schwer, Emotionen wirken gedämpft oder gleichzeitig überfordernd, und der Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen geht zunehmend verloren.
Oft entsteht dieser Zustand nicht plötzlich, sondern als Ergebnis längerer Belastung, Anpassung an äußere Erwartungen oder emotionaler Überforderung.
Der Körper reagiert darauf häufig mit Anspannung, Erschöpfung oder innerer Unruhe. Auch das Nervensystem kann in einen Zustand von Überlastung oder Rückzug geraten.
In solchen Phasen geht es nicht darum, sich „zusammenzureißen“, sondern wieder behutsam in Kontakt mit sich selbst zu kommen.
Methoden wie Achtsamkeit, Körperarbeit oder Hypnosetherapie können dabei unterstützen, innere Wahrnehmung wieder zu stärken und emotionale Prozesse sanft zu begleiten.
In meiner Praxis erlebe ich oft, dass genau in diesem langsamen Wieder-in-Kontakt-Kommen ein wichtiger Wendepunkt entsteht.
Wenn du dich darin wiederfindest, kann es hilfreich sein, dir einen geschützten Raum zu nehmen, in dem du wieder lernen kannst, dich selbst besser wahrzunehmen – ohne Druck und ohne Bewertung.